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Müder Sommer



... ist der Sommer.
Die Bäume träumen schon
vom Winter.

Das eine oder andere Blatt
ist längst bunt
Obst gibt es
und gelbe Blumen
das Korn steht reif.

Ein Fest zum Abschied
vor dem großen Schlaf.

Hausfrauenmontag!

Allgemeiner Homefun

(heute)
  1. Aufräumen
  2. Staubwedeln
  3. Staubsaugen
  4. Flecken putzen
  5. Bad putzen
  6. 60°-Wäsche

Zonenarbeit (Zone 1 = Eingangsbereich und Esszimmer)

  1. Unter den Schränken saugen
  2. Spiegel und Bilderrahmen putzen
  3. Lampen putzen

Ansonsten:

...sollte ich wohl mal wieder bügeln diese Woche. Vielleicht wundert ihr euch, dass ich nicht jede Woche bügeln muss. Aber ich habe da ein paar Tricks:
  1. Wir sind ja nur 2 Hanseln in meinem Haushalt.
  2. Bettwäsche und Geschirrhandtücher bügele ich nicht, zum Schrecken meiner Mutter.
  3. Ich besitze einen Trockner. Der bügelt das meiste eigentlich für mich. Und das geht so: Man trocknet die Sachen 10 bis 20 Minuten an und hängt sie dann glatt auf die Leine. Die meisten Sachen sind dann glatt genug zum Anziehen und müssen nicht mehr gebügelt werden. Blusen und Oberhemden vertragen das allerdings nicht so gut. Obwohl: Leinenblusen können das auch gut ab.
  4.  Der Mann an meiner Seite und meinereine, wir tragen nur wenig Blusen und Oberhemden. Der Rabenmann zieht Polohemden vor, und die kommen, wenn man sie wie in Nr. 2 behandelt, wunderschön raus. Meine T-Shirts natürlich auch.
Auf geht's, ich lege jetzt los!
 




PS: @MONI: Von Linedance habe ich auch schon gehört. Ist bestimmt ganz schön anstrengend (auch für's Hirn!), aber ich kann mir gut vorstellen, dass man auch Spaß dabei hat. Ich muss mich hier wohl mal umhören.

@SYLVIA: Hoffen wir mal auf einen schönen, goldenen Herbst. Und ansonsten beginnt die faule Jahreszeit mit guten Büchern auf der Couch, ohne schlechtes Gewissen, weil man ja lieber irgendwas draußen machen sollte! Hat doch auch was!

Herbst äh, Sommerrückblick





Gesehen: 2 Filme mit Queen Latifa aus der MottenCD-Kiste und natürlich Fußball
Gehört: irische Lieder
Getan: Hochzeit gefeiert (nicht meine)
Gegessen: ganz viele Beeren
Getrunken: Prosecco und heißen Tee
Geärgert: über dieses Wetter
Gelacht: Loriot ist doch immer wieder für einen Lacher gut!
Geplant: Pssst! Ein kleines Herbstfest
Gewünscht: dass endlich der Sommer anfinge
Gekauft: einen schicken Rock
Geklickt: Viel Pinterest und, gerade entdeckt: Juttas Blog sieben vor sieben [LINK]




Rendezvous mit einem ziemlich alten Herrn


...hatte ich heute. Nun, vielleicht war es auch kein Herr, sondern eine Dame. Vielleicht auch ein Löwe. Oder ein Löwenmann. Oder eine Löwenfrau. So genau weiß man das heute nicht mehr.

Die Rabenfrau besucht den Löwenmenschen
Lizenz: CC BY-SA 3.0


Schließlich ist der Gute (oder die Gute) ja auch schon gut 30 000 Jahre alt und mithin eines der ältesten Kunstwerke der Welt.  Vor kurzem hat er/sie sich einer restaurativen Schönheitskur unterzogen, weil noch ein paar Teile von ihr/von ihm gefunden worden waren. Bei dieser Gelegenheit hat man frühere restaurative Flickschustereien (damals hatte man einiges überrestauriert) entfernt, und nun sieht er/sie so aus, wie ihn der Künstler damals geschaffen hat, jedenfalls wenn man von den unvermeidbaren Altersspuren absieht. Dabei waren es ursprünglich bloß ein paar Elfenbeinsplitter. Toll, was die Archäologen da geschafft haben. Ich glaube, solche Leute müssen richtige Detektivarbeit leisten. Es ist immer erstaunlich, was man aus kleinen Tonscherben heraus lesen und aus Steinen erkennen kann, in denen unsereiner als Laie vielleicht gar nichts Besonderes gesehen hätte. Übrigens hat der Löwenmensch seit der letzten Restaurierung auch eine eigene Homepage bekommen, der man noch nähere Informationen entnehmen kann [LINK]

Vorher haben wir noch schön zu Mittag gespeist, und zwar beim Heilbronner [LINK], Ulms traditionellstem Fisch-Restaurant. 622 Jahre sind die Heilbronners schon im Fisch-Geschäft tätig, und, wer weiß, vielleicht haben sie ja auch schon zur Zeit des Löwenmenschen in der Donau gefischt *ggg*. Die Einrichtung des Restaurants ist altmodisch-behäbig, gänzlich unluxuriös. Man stellt sich unten am winzigkleinen Küchenbereich an, sagt, was man haben will (die Speisekarte ist immer gleich), zahlt, kriegt sein Getränk und eine Nummer und sucht sich irgendwo hinten oder im Obergeschoss, bei gutem Wetter auch draußen, einen Platz. Irgendwann kommt eine Bedienung, brüllt die Nummer, und nachdem man sich gemeldet hat ("Hier!") kriegt man einen Kantinen-Teller mit leckerem Fisch und Salat vorgesetzt. Das war angeblich "schon immer" so, Tradition halt, aber das können wir als erst vor drölfzig Jahren "Zugroiste Fischköpp" natürlich nicht bezeugen.

Lecker war's jedenfalls.

Eigentlich sollte man sich öfter mal so einen Ferientag in der eigenen Stadt gönnen!

Das findet